Ein Hobbymodellbauer stellt sich vor: Philipp Erdmann, geb. 1951

Vielleicht liegt es daran, dass es 1951 noch nicht viel zum Spielen gab. Schon sehr früh habe ich mit dem sammeln von Autos angefangen. Mit 12 Jahren waren es Schiffe und Flugzeuge, welche ich mehr oder weniger gut aus Modellbausätzen herstellte. Natürlich alle ohne einheitlichen Maßstab und oft auf übelste Weise zusammengebaut.

Mit 15 waren es nun Militärfahrzeuge und ich achtete auf einen gleichen (1:87) Maßstab. Gezielt fing ich mit etwa 18 Jahren an, Militärfahrzeuge der Bundeswehr und der NATO in der jeweiligen Truppenstärke zu sammeln. Mit der Zeit wurde dies jedoch ein teures Hobby. Es war aber eine Leidenschaft, die mich immer wieder faszinierte und ich steuerte immer wieder die Spielwarenläden an.

Mit 25 Jahren fing ich an, den Militärmodellbau zu verfeinern: Jeweils nur ein Modell aus meiner umfangreichen Sammlung, originalgetreu mit der Tarnfarbe, den taktischen Zeichen, sowie den entsprechenden Modifizierungen, (oft nicht im Modellbausatz erhältlich), nachzubauen. Dafür löste ich den Bestand von über 2200 Modellen nach und nach auf.

Gepard2Heute habe ich 500 Militärmodelle in einer anschaulichen Galerie in Schaukästen. Zu sehen ist auf dem Bild der Flakpanzer Gepard 1 in den drei Modifizierungen der Bundeswehr bis zum Jahre 2005. Weitere Militärmodelle finden Sie in meiner Modellbaugalerie.

Seit 1990 bin ich mit einem weiteren Fachgebiet im Modellbau eingestiegen: Rettungsdienstfahrzeuge aller Art und Nationen. Auch hier habe ich auf Originalität geachtet. Jedoch kommt es immer wieder zu unterschiedlicher Farbgebung oder der Innenausbau lässt eine 100% Gestaltung aus mangelndem Fachwissen nicht zu. Dafür habe ich aber eine Modellvielfalt mit dem Thema: "Die Entwicklung des Rettungsdienstes (Technik) seit 1890 in Deutschland" gesammelt und verfeinert. Einige Modelle konnte ich durch den Militärmodellbau umändern und einfügen.

Etwa 700 Rettungsdienstmodelle habe ich in meiner Sammlung. Ein Setzkasten besteht noch aus Sonderfahrzeugen der Feuerwehr.

Seit 2004 habe ich aufgehört weitere neue Modelle zu sammeln.

Ständig bin ich aber auf der Suche nach Modellen, welche in den Jahren 1950-1970 eine Rolle in der Menschenrettung spielten. Aber immer im Maßstab 1:87.

CornelieFür Freunde habe ich eine zeitlang Modelle nachgebaut. Diese waren aber durch die original Farbgebung und Folienbeschriftung gegenüber den Modellen im Spielwarenladen zu teuer. Ein Beispiel sind die hier vier Modelle aus dem Jahr 2002.

Die schönsten Modelle möchte ich Ihnen in der Modellbaugalerie zeigen. Hier finden Sie im Hauptalbum unter "Dioramen und Modellbauinformationen" weitere gute Anregungen. Im Unteralbum "Legende und Öffentlichkeitsarbeit" finden Sie viele Informationen über mich und den Modellbau.

Mit den Dioramen habe ich meinen Modellbau aufgewertet. Durch vier verschiedene Themenbereiche will ich den Betrachter begeistern. Bei Ausstellungen (etwa zweimal im Jahr) kommen sie immer wieder gut an.

Für die vielen Modellbauer habe ich zum Schluss noch einen großen Trost:

Auch mir geht immer wieder das eine oder andere Modell zu Bruch, allein schon deshalb, weil ich zu schnell oder zu unvorsichtig etwas erreichen wollte. Jeder muss seine eigene Erfahrungen im Modellbau und Modellumbau sammeln, selbst wenn es Jahre dauert.

So und jetzt viel Spaß beim Surfen in meiner Modellbaugalerie.

© 2005-2018 Dominik Erdmann - www.der-domi.de